Archive für Oktober 2011
Infoabende für die Entwicklungsprogramme
18.10.2011 von admin.
Für jedes unserer Entwicklungsprogramme findet diesen Herbst ein weiterer Infoabend statt:
Infoabend zum CBP Change-Berater-Programm® am 26. Oktober 2011
Infoabend zum LSP Leadership-Programm® am 2. November 2011
Infoabend zum PFF Psychologie für Führungskräfte am 2. November 2011
Infoabend zum MCP Management-Coach-Programm® am 23. November 2011
Infoabend zum TTP Train-the-Trainer-Programm® am 23. November 2011
Die Infoabende finden in Hamburg-Winterhude statt. Die Teilnahme an den Infoabenden ist kostenfrei, eine Anmeldung ist für unsere Planung erforderlich.
Anmelden können Sie sich telefonisch unter 040 18 05 66 80 oder online: http://Infoabend.futureformat.de
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Seminartermine im Herbst!
18.10.2011 von admin.
Das zweitägige Training Zeit- und Selbstmanagement beginnt am 18. Oktober. Ziel des Trainings ist es, dass die Teilnehmer leichter Veränderungen einleiten können und Ihr Leben bewusster gestalten.
Das eintägige Training Kreativitätstechniken beginnt am 20. Oktober. Ziel des Trainings ist es, dass die Teilnehmer dank psychologischer Grundlagenkenntnisse und erweiterter Methodenvielfalt neue Lösungen für alltägliche Fragestellungen finden können. Das Training findet in kreative Atmosphäre im 25h Hotel in der Hafencity statt!
Das Programm PFF Psychologie für Führungskräfte beginnt am 22. Oktober und hat einen Gesamtumfang von 12 Tagen. Das Programm stattet Führungskräften und Personaler mit dem psychologischen Handwerkszeug aus, dass Sie in der Praxis benötigen.
Das zweitägige Training Verhandlungstechniken beginnt am 25. Oktober. Sie trainieren, erfolgreiche Kommunikation, um im Gespräch unvoreingenommen, individuell und geschickt agieren zu können.Das zweitägige Training Führungstechniken beginnt am 25. Oktober. Sie trainieren, moderne Führungsmittel sicher und situationsgerecht einzusetzen.
Das zweitägige Training Verkaufstechniken beginnt am 08. November. Es wird vermittelt, wie Kundenkontakte erhalten und gezielt ausgebaut werden können, wie die eigene Wirkung erkannt und optimal eingesetzt werden kann.
Das eintägige Training Burnout Prävention für Führungskräfte beginnt am 18. November. In dem Training wird aufgezeigt, welche Umstände zum Burnout führen können und wie Sie sich und Ihre Mitarbeiter schützen können.Das zweitägige Training Coachingtechniken beginnt am 29. November. Mitarbeiter persönlich weiterentwickeln - Ziele formulieren und Strategien entwickeln!
Das zweitägige Training Kundenbindungstechniken beginnt am 06. Dezember. Das Training vermittelt einen Überblick über erfolgreiche Konzepte und Methoden zur Erlangung von Kundenzufriedenheit sowie Kundenbindung.
Das eintägige Training Web 2.0 und Social Media im HR Bereich beginnt am 08. Dezenmber. Personaler lernen die Vorteile des Web 2.0 und Social Media strategisch zu nutzen.
Infos und Anmeldung unter http://prorgamm.futureformat.de
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Biographische Diagnostik: aussagefähig, anspruchsvoll und sträflich vernachlässigt
3.10.2011 von admin.
Biographische Diagnostik eröffnet in allen Bereichen der angewandten Psychologie reichhaltige Einsichtsmöglichkeiten, die in der realen Praxis nur selten genutzt werden. Gerd Jüttemann (Berlin) legt einen Aufsatzband vor, in dem 37 AutorInnen aus ihrer jeweiligen Subdisziplin die Potenziale der Biographischen Diagnostik reflektieren und konkretisieren.
Pia Neiwert, Schülerin des deutsch-amerikanischen Psychologen Otto Laske, postuliert in ihrem Beitrag zur Personalbeurteilung: “Kompetent zu sein ist nicht genug. Auf die Entwicklung kommt es an.” Die Diagnostikerin achtet darauf, welchen Reifegrad ein Erwachsener erreicht hat. Grob skizziert - sieht Neiwert drei Phasen, die Menschen früher oder später durchlaufen:
- Denken: Zunächst entwickelt sich logisches Denken, daraus resultieren Ansätze dialektischen Denkens, und schließlich bilden sich logisches wie dialektisches Denken voll aus.
- Wissen: Zunächst scheint Wissen absolut, klar und peergroup- bzw. autoritätsbezogen; allmählich wächst die Erfahrung, dass Wissen unsicher bleibt, relativ und kontextbezogen; schließlich wird Wissen aktiv konstruiert, relativiert, kontextbezogen betrachtet - und bleibt offen für neue Einschätzungen.
- Entscheiden: Zunächst orientieren sich Entscheidungen relativ klar an Fakten und an Meinungen der Peergroup bzw. der Experten; später fließen zusätzlich eigene, persönliche Einschätzungen mit ein; in der dritten Phase wird die Entscheidungsfindung komplexer und eher systemisch, weil Alternativen und potentielle Gegenargumente mit einbezogen werden.
Neiwert: “Sowohl der sozial-emotionale als auch der kognitive Entwicklungsstand können mit einem qualitativen halbstrukturierten Interview bestimmt werden.” Hier “wird beleuchtet, wie eine Person sich im Alltag und im Berufsleben Bedeutung erschließt und bis zu welchem Grad sie in der Lage ist, eine Theorie von sich und den sozialen Beziehungen zu entwickeln … In der Auswertung wird zunächst der Entwicklungsschwerpunkt ermittelt. In einem zweiten Schritt werden a) Aussagen dazu getroffen, wie groß die Tendenz ist, in schwierigen Situationen in frühere Entwicklungsphasen zurückzufallen, und b) welches Entwicklungspotenzial sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt zeigt.
Geht es darum, den richtigen Mitarbeiter für eine Führungsposition zu finden, lassen der kognitive Fluiditätsgrad sowie der sozial-emotionale Entwicklungsstand Aufschluss darüber zu, welchen Komplexitätsanforderungen ein Mensch momentan gewachsen ist …”
Gerd Jüttemann hebt hervor: “Eine Entwicklung eines Menschen zu diagnostizieren, geschieht einerseits auf dem Weg, Messungen durchzuführen. Das setzt aber in der Regel einen linear verlaufenden Veränderungsprozess voraus. Inhaltliche und strukturelle Entwicklungen sind demgegenüber nicht messbar. Sie müssen qualitativ-intuitiv erfasst werden und repräsentieren zugleich eine besonders anspruchsvolle Form von Diagnostik … Es gilt, diesen Zugang zum Gegenstand der Psychologie stärker als bisher zu beachten - möglicherweise sogar mit der Aussicht, Erkenntnisquellen aufzuspüren, die noch gar nicht entdeckt worden sind …”
Gerd Jüttemann (Hrsg.): Biographische Diagnostik. Pabst, Lengerich/Berlin 2011, 324 Seiten, ISBN 978-3-89967-719-5
Quelle: Pabst Science Publishers
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