Archive für Juli 2010

Spannende Sendung zu Besserwissern im DRadion Wissen

Heute ab 19 Uhr inkl. Interview mit Valentin Nowotny zu Besserwissern: http://www.futureformat.de/interview_besserwisser_280710.wav

Die Besserwisser

Am Mittwoch reißt sich die Nachrichtenredaktion die Redaktionskonferenz unter den Nagel.

Es ist Zeit! Zeit, dass die Nachrichtenredaktion auch einmal außerhalb des 15-Minuten-Takts auftaucht. Zeit, dass wir richtig lange sprechen, ohne den Sekundenzeiger im Blick, ohne die Zeilen zu zählen und ohne Zettel in der Hand.

Zeit, dass wir uns einmal nicht mit den Wahlen in Nepal, Burundi oder Nigeria befassen oder mit wissenschaftlich fundierten Studien zu Parkinson, Vitamin-D-Mangel oder den Folgen der Bologna-Reform.

Wir wollen mehr! Am Mittwoch reißen wir uns die Redaktionskonferenz unter den Nagel – diese wunderbar spontane Sendung, bei der wir schon oft vorbeigeschaut haben, aber viel zu oft gehetzt waren vom Agenturticker, müde vom Frühdienst oder verärgert über unsere Versprecher. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, uns kennenzulernen.

Ob Sie uns mögen, sei dahingestellt, denn: Wir sind Besserwisser – unverbesserliche auch noch. Doch immerhin wissen wir das. Und deshalb reden wir genau darüber: über Besserwisser. Mit unseren Kollegen Thorsten Funke und Jörg-Christian Schillmöller aus der Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks, mit einem Psychologen und mit dem Kabarett-Duo “Die Besserwisser”.

Dazu gibt es viel Musik zum Thema und hoffentlich Ihre Meinung auf allen Kanälen – über Mail an Redaktionskonferenz@dradio.de, über Twitter oder hier auf der Internetseite. Wir freuen uns auf Sie!

http://wissen.dradio.de/index.92.de.html?dram:article_id=4461

Dauerhafte Preissenkung für Trainings-Module und Entwicklungs-Programme bei futureformat DGME®

Hamburg, 21. Juni 2010. futureformat DGME® hat am heutigen Tage eine Preissenkung vorgenommen. Für 13 Trainings-Module und 5 Entwicklungsprogramme wurden die Preise dauerhaft gesenkt.

Zweitägige Trainings-Module ab sofort für 750 Euro
‘Unsere zweitägigen Trainings-Module kosten ab sofort 750 Euro statt 990 Euro jeweils zzgl. MwSt.’ sagt die Geschäftsführerin Silke Anbuhl. Damit sollte die Teilnahme an einem Training z.B. im Bereich Konfliktmanagement oder ein Präsentationstraining für jeden Mitarbeiter finanzierbar sein, der dies für seine Position benötigt. Qualifizierte Trainer fördern jeden einzelnen Teilnehmer und über ein Qualitätssicherungs-System ist gewährleistet, dass alle futureformat®-Trainings nach den neusten Erkenntnissen aufgebaut sind und so durchgeführt werden, dass der individuelle Lernerfolg garantiert ist. 

Preissenkungen von bis zu 30 Prozent bei den Entwicklungs-Programmen
Im Bereich der Entwicklungsprogramme wurden Preissenkungen von bis zu 30 Prozent vorgenommen. Das MCP Management-Coach-Programm® zum Beispiel, eine vollwertige Coaching-Ausbildung für Führungskräfte und Personaler über 8 Wochenenden, lässt sich jetzt schon für 3.850 Euro pro Teilnehmer statt bisher 5.850 Euro jeweils zzgl. MwSt. buchen. ‘Auf die Dauer ist es effizienter Coaching-Kompetenzen im Unternehmen aufzubauen und dort eine Feedbackkultur zu etablieren, als fortwährend auf externe Coachs zurückzugreifen’, sagt der Geschäftsführer Valentin Nowotny hierzu. Analog hierzu wurde auch der Preis für das TTP Train-the-Trainer-Programm von futureformat DGME® auf 3.850 Euro zzgl. MwSt. gesenkt. 

Zukunftskompetenzen bei futureformat DGME® beschaffen
Auch andere Programme wie z.B. das ‘CBP Change-Berater-Programm’, ‘PFF Psychologie für Führungskräfte’ sowie das ‘Leadership-Programm’ von futureformat DGME® im Umfang von jeweils 12 Tagen wurden von 3.350 Euro auf 2.950 Euro je Teilnehmer jeweils zzgl. MwSt. reduziert. ‘Das spricht alles dafür, sich nun bei futureformat DGME® jene relevanten Zukunftskompetenzen zu beschaffen, die für ein erfolgreiches Miteinander im Unternehmen notwendig sind’ unterstreicht die Psychologin Silke Anbuhl.

Die komplette Pressemitteilung:

http://www.futureformat.de/pm210710.pdf
 

Neue Studie zum HR-Business-Partner deckt Schwachpunkte auf

Seit Jahren steht die Umsetzung des HR-Business-Partner-Konzepts von Dave Ulrich auf der Agenda. Kritische Erfahrungen veranlassten Berater von “osb international Consulting AG” die Neuausrichtung in mehreren Unternehmen kritisch unter die Lupe zu nehmen.
 
“Die Neuaufstellung von HR kann nur gelingen, wenn sie eng gekoppelt ist mit der Business-Logik des Unternehmens”, benennt Senior Beraterin Inga Pöhlsen-Wagner eine Haupterkenntnis der Studie. Kernfrage der Studie, zu der Unternehmen befragt wurden, die seit mindestens einem Jahr nach dem HR-Business-Partner-Modell aufgestellt sind, war: “Wie weit bringt die Aufstellung von HR in Richtung HR Business-Partner-Konzept die Nähe zum Geschäft, die für hochwertige Personalarbeit nötig ist?”. Dazu wurden qualitative Interviews mit Personalverantwortlichen geführt und nach verschiedenen Fragestellungen ausgewertet.

Der ganze Artikel:

http://www.haufe.de/personal/wuw/newsDetails?newsID=1276859514.94&Subarea=News&chorid=00571838&newsletter=news/Zeitschriftennewsletter/Wirtschaft%20und%20Weiterbildung/00571838/2010-07-15/1276859514.94

Einsame Entscheidungen kommen nicht gut an

Wenn Führungskräfte Entscheidungen in Unternehmen und Organisationen allein im stillen Kämmerlein treffen, bewirkt das bei der Belegschaft Frust. Dies ergab die aktuelle Studie des Beratungsunternehmen ComTeam AG “Gut entschieden? – Zur Qualität von Entscheidungsprozessen in Unternehmen“.

Vorgefertigte Entscheidungen
Zwei Drittel von 233 befragten Fach- und Führungskräften sind von den Entscheidungen in ihrem Unternehmen nicht so recht überzeugt. Ihrer Ansicht nach haben 70 Prozent der Führungskräfte von Beginn an eine Lösung im Kopf und möchten diese auch durchsetzen. Wenn Mitarbeiter und Kollegen am Entscheidungsprozess beteiligt sind, geschehe das zu über 40 Prozent oftmals nur zum Schein.

Führungskräfte als Entscheider
Hatte die ComTeam-Studie “Führung 2.0“ aus dem Jahr 2009 gezeigt, dass Führungskräfte vor allem als Entscheider und Strategen gefordert werden, so belegt die neue Studie, dass sie dieser Rolle häufig noch nicht gewachsen sind. “Entscheidungen werden häufig als Machtfragen verstanden“, fasst Lorenz Forchhammer, Leiter der Studie und ComTeam-Vorstand, die Analyse von 660 Entscheidungen zusammen.

Entscheidung mit Alibi
“Der Entscheidungsprozess wird dann oft nur noch als Alibi empfunden, um die Entscheidung vor sich selbst und den Betroffenen zu legitimieren“, so Forchhammer. Die Mitarbeiter zeigten sich zwar oberflächlich mit den getroffenen Entscheidungen einverstanden, die Gründe dafür seien ihnen aber nicht klar und folglich würden sie auch nicht engagiert mitgetragen.

Quelle:
http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/nachrichten/nachrichten_20100629-einsame-entscheidungen.html

Leistungsbremse Chef!

Bremsten Vorgesetzte die Leistungsfähigkeit ihrer eigenen Mitarbeiter aus? Offenbar scheint dies leider noch viel zu häufig der Fall zu sein. Die Qualifikation vieler Führungskräfte im Führen von Mitarbeitern scheint nicht immer ausreichend zu sein, ebenso können Überforderung oder menschliche Inkompetenz bei der Arbeit mit Mitarbeitern dahinter stecken.

Eine Studie des Fürstenberg Institutes und des Gründermagazins enable mit über 1000 befragten Arbeitnehmern aus Deutschland benennt den Vorgesetzten als häufigste Bremse für Leistungen von Mitarbeitern am Arbeitsplatz. 60 Prozent der Befragten nannten laut enable Magazin als wichtigste Leistungsbremsen mangelnde Wertschätzung durch Vorgesetzte, unzureichende Beteiligung bei innerbetrieblichen Veränderungen und fehlende Leistungsmöglichkeiten. Alles Punkte, die mittelbar oder unmittelbar durch gute Führung positiv entwickelt und gestaltet werden können.

 Der ganze Blog-Beitrag: http://blog.metahr.de/2010/07/07/leistungsbremse-chef/

Wenn das Einkommen wächst, werden Menschen nicht zufriedener

Zwischen 1970 und 2000 hat sich das reale Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland etwa verdoppelt. Doch das Niveau der Lebenszufriedenheit blieb etwa unverändert, analysieren Prof. Dr. Dr. Bruno S. Frey (Zürich) und Prof. Dr. Alois Stutzer (Basel). Die Wissenschaftler sehen v.a. zwei Gründe:

  • “Zusätzliche materielle Güter und Dienstleistungen verschaffen anfangs ein Mehr an Freude, doch das ist üblicherweise nur vorübergehend der Fall. Höheres Wohlbefinden aufgrund materieller Dinge nutzt sich ab. Zufriedenheit schwindet mit dauerhaftem Konsum. Dieser Prozess hedonistischer Adaption lässt die Menschen immer höhere Ansprüche stellen.” 
  • “Zweitens kommt es zu sozialen Vergleichen mit anderen Menschen. Nicht das absolute Einkommensniveau ist entscheidend, sondern vielmehr die eigene Position im Verhältnis zu anderen Positionen.”

Die Wissenschaftler analysieren, “dass höhere Einkommenswünsche die Lebenszufriedenheit der Menschen verringern. In der Schweiz und in den neuen Bundesländern in Deutschland ist der negative Effekt eines gesteigerten Anspruchsniveaus auf das Wohlbefinden absolut gesehen ähnlich groß wie der positive Effekt eines gleich großen Einkommenszuwachses.”

B.S. Frey & A. Stutzer: Glück - die ökonomische Analyse
in Witte, Gollan (Hrsg.) Sozialpsychologie und Ökonomie
Pabst, Lengerich/Berlin, 256 Seiten, ISBN 978-3-89967-613-6

Petia Genkova: “Nicht nur die Liebe zählt …”
Lebenszufriedenheit und kultureller Kontext

Pabst, Lengerich/Berlin, 520 Seiten, ISBN 978-3-89967-534-4

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