Archive für Dezember 2009

Dem leben Richtung geben - Warum Lebensplanung sinnvoll ist?

T H E O R I E = R I E S E N   U N D   U M S E T Z U N G S = Z W E R G E

Die meisten Menschen sind “Theorie-Riesen” und “Umsetzungs-Zwerge”, so lautet eine der Ausgangsthesen dieses Buches. Insbesondere was die Planung des eigenen Lebens betrifft. Daher gehen die Autoren auch ganz pragmatisch an dieses Thema heran. In zahlreichen “Workshops” kann der Leser sich Klarheit darüber verschaffen, was er oder sie wirklich in seinem Leben erreichen möchte.

P L A N U N G   I N   S I E B E N = J A H R E S S C H R I T T E N

Perioden von sieben Jahren ergänzen die verbreitete Tages-, Wochen, Monats- und Jahresplanung. Warum sieben Jahre? Die Schrittfolge 7, 14, 21, 28, 35, 42, 49, 56, 63, 70, 82, 89 usf. ist durchaus plausibel. Mit 42 Jahren befinden sich viele Menschen in der sogenannten “Midlife-Crisis”. Ging es vorher vornehmlich um die Karriere (”Wie komme ich weiter?”), stellt sich zu diesem Zeitpunkt häufig eine etwas anders konturierte Frage (”Wo möchte ich überhaupt hin?”). Die Frage nach der eigenen Motivation wird in diesem Buch sehr intensiv diskutiert. In regelmäßig angesetzten “Dreamdays” ermuntern die Autoren dazu, regelmäßig für einen Tag auszusteigen, und nach dem wirklich wert-vollen zu suchen. Nur so lassen sich wichtiges von dringlichen nachhaltig unterscheiden, da sonst nicht klar sein, was uns den eigenen Lebenszielen näherbringt, also wichtig ist.

S T R E B E N   N A C H   E R F O L G   V S .  S T R E B E N   N A C H   S I N N E R F Ü L L U N G

Betrachtet man das eigene Leben in zwei Lebenshälfte, so ist auffällig, dass das Streben nach Erflog in der zweiten Lebenshälfte langsam  von einem Streben nach Sinnerfüllung abgelöst wird. Beim einen früher, bei anderen später, häufig jedoch unausweichlich. Diese Erkenntnis macht klar, wie sich auch Wertigkeiten verschieben: von Kompetenzaufbau, Aktionsorientierung und Effizienzgesichtspunkten (”die Dinge richtig tun”) hin zu Fragen der Bedeutung bzw. Bedeutsamkeit, einer Sinnsuche hinter den Zielen und Fragen der Effektivität (”die richtigen Dinge tun”).

W A S   B R A U C H E   I C H   U M   W E I T E R H I N   M O T I V I E R T   Z U   S E I N ?

Für manchen Menschen ist es ausreichend mit einem Buch, wie z.B. dem hier besprochenen Titel “Dem Leben eine Richtung geben” einen Impuls zu bekommen und anhand der hier vorgesellten Anleitung ihr Leben zu hinterfragen und zentrale Stellschrauben so neu auszurichten. Andere, insbesondere auch Führungskräfte mit einem begrenzten Zeitbudget, fühlen sich wohler damit, dies in einem Trainingszusammenhang zu tun und die eigene Lebensplanung im Beisein von unterstützenden Trainern neu zu ordnen und auszurichten, da so eine stärkere Fokussierung und auch Verbindlichkeit für jeden einzelnen entsteht. So oder so, ohne eine solide Überprüfung von Wünschen, Zielen, einem persönlichen Leitbild und einem aktuellen Mission Statement, wird es schwierig einen eigenen Masterplan aufzusetzen und die Energie für die Umsetzung aufzubringen. Jeder Mensch wird als Original geboren, viele sterben als Kopie. Das wird Ihnen nicht passieren, wenn Sie sich frühzeitig darum kümmern, ihrem Leben eine Richtung zu geben.

W E I T E R G E H E N D E   I N F O R M A T I O N E N

  • Knoblauch, J. W.; Hüger, J. & Mockler, M. (2009). Dem Leben Richtung geben. In drei Schritten zu einer selbstbestimmen Zukunft. München: Wilhelm Heyne Verlag
  • Trainings-Modul: “Lebensplanung: Perspektiven entwickeln und Gestaltungskraft entfalten!” http://lebensplanung.futureformat.de

Die Vorteile vielgestaltiger Arbeitsaufgaben

P R O D U K T I V I T Ä T S W A C H S T U M   D U R C H   A R B E I T S M O T I V A T I O N

Verkürzungen der Arbeitszeit stehen nicht mehr sinnvoll zur Debatte. Immer relevanter wird “eine Steigerung des Lebenswertes der Arbeit, um sie menschenwürdiger zu machen. Unternehmen legen inzwischen Wert darauf, die Arbeitsaufgaben reich, weit und vielgestaltig zu strukturieren, damit die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten zur vollen Entfaltung gebracht werden,” resümieren Professor Dr. Uwe Kleinbeck und Trudi Kleinbeck (Bochum) aktuelle Entwicklungstendenzen. Die Autoren beschreiben in ihrem neuen Lehrbuch “Arbeitsmotivation” wissenschaftlich fundierte und praxiserprobte Konzepte.

“Man hat erkannt, dass vor allem über eine Steigerung der Arbeitsmotivation das dringend benötigte Produktivitätswachstum erreicht und auf Dauer gesichert werden kann.”

B A S I S   F Ü R   K O O R D I N I E R T E   Z I E L V E R E I N B A R U N G E N

Unter anderem stellen die Autoren das “Partizipative Produktivitäts-Managementsystem” detailliert vor:

Es “bietet Unternehmen eine gute Basis für das Führen mit Zielvereinbarungen und die Gestaltung von Entgeltsystemen mit leistungsabhängigen Anteilen. Sein Leistungsmess- und Produktivitäts- Bewertungssystem ermöglicht nicht nur den Vergleich zwischen den Produktivitätswerten einzelner MitarbeiterInnen und Arbeitsgruppen, sondern auch zwischen ganzen Abteilungen - und unterstützt damit koordinierte Zielvereinbarungen.

D E L E G A T I O N  V O N  V E R A N T W O R T U N G   U N D  A B B A U   S O Z I A L E R   D I S T A N Z

Das System erfordert von Führungskräften neben der Delegation von Verantwortung auch den Abbau sozialer Distanz bei der Partizipation der MitarbeiterInnen an Entscheidungsprozessen. Beides ist notwendig, um Zielvereinbarungsgespräche zu führen und negativen Leistungsrückmeldungen den persönlichkeitsbedrohenden Aspekt zu nehmen. Gelingt das, erhöht sich die Arbeitsmotivation der MitarbeiterInnen.

Mit der zusätzlichen Gestaltung variabler, leistungsabhängiger Entgeltanteile schaffen Unternehmen weiteres Motivierungspotential und fördern durch ein Gerechtigkeitserleben die Arbeitszufriedenheit.”

W E I T E R G E H E N D E   I N F O R M A T I O N E N 

Uwe Kleinbeck, Trudi Kleinbeck:
Arbeitsmotivation - Konzepte und Fördermaßnahmen
Pabst, Lengerich/Berlin, 2009, 220 Seiten
ISBN 978-3-89967-575-7

Die neue Schlagfertigkeit – Das Prinzip Selbstsicherheit

Der aufrechte Gang – für den Homo Sapiens eine Selbstverständlichkeit. Aber gilt das auch für den Homo Academicus, den Homo Culturalis oder den Homo Oeconomicus? Der Dipl. Psychologe Valentin Nowotny zeigt Ihnen acht Prinzipien der neuen Schlagfertigkeit, mit denen Sie schnell, überraschend und sympathisch zum Ziel kommen. Heute: Das Prinzip Selbstsicherheit.

http://www.businessvillage.de/Die_neue_Schlagfertigkeit_-_Das_Prinzip_Selbstsicherheit/mag-770.html

“Von Obama lernen: Schlagfertigkeit läßt sich trainieren” im Tagesspiegel vom 13. Dez. 2009

Schlagfertigkeit lässt sich trainieren

Schlagfertigkeit hat nicht unbedingt etwas mit Zurückschlagen zu tun. „Viele wollen allerdings vor allem dann schlagfertig sein, wenn sie sich zur Wehr setzen müssen“, sagte der Managementtrainer Valentin Nowotny. „Dabei ist aus dem Blick geraten, dass Schlagfertigkeit auch ein Gestaltungsmittel ist.“ Schlagfertig sei gerade nicht der, der ständig bereit ist zuzuschlagen, sondern der, in kreativer Weise schnell reagiert. „Man soll dabei nicht versuchen, auf Kosten des anderen zu punkten“, sagt der Business Coach.

Der ganze Artikel: http://www.tagesspiegel.de/magazin/karriere/art292,2973473

“Gefühlsmanagement: Eigene und fremde Gefühle verstehen, nutzen und steuern” von Kernstock-Redl & Pall

E R N S T H A F T   U N D   A N S P R U C H S V O L L

Unter dem Motto “Hard Facts about Soft Skills” versucht das Buch “Gefühlsmanagement” von Helga Kernstock-Redl & Béa grundlegende Konzepte zur internen Organisation der Gefühle zu vermitteln. Das Geflecht von Ursachen, Auslösern, Emotionen, Ausdruck, Zielen und Folgen wird und deren Bewertungen wird analysiert und daraufhin untersucht, an welcher Stelle das Emotionsmanagement ansetzen kann.

In dem Eingangskapitel findet man so interessante Sätze wie “Gefühlsmanagement ist der KönigInnenweg zu effizienter Ausstrahlung” oder “Ich fühle also bin ich”. In diesem Buch sind dies jedoch keine Platituden, sondern es ist der Einstieg in ein Emotionsmanagement als Basis einer emotionalen und sozialen Intelligenz. Eine Schlüsselthese des Buches lautet: “Kein Mensch kann etwas dafür, wie er sich fühlt, sehr wohl aber dafür wie er damit umgeht.”

Der Umgang mit schwierigen Mitarbeiter- oder Teamgesprächen und die Rolle von Führungskräften bei Konflikten sowie eine Toolbox mit Werkzeugen für die Praxis runden die Betrachtung ab. Insgesamt ein lesenswertes Buch für alle, die sich ernsthaft mit dem Thema Gefühlsmanagement beschäftigen wollen und den Anspruch haben, wirklich auch zu verstehen, was hier im Einzelnen passiert. 

D A S   B U C H

Jede Beziehung, jedes Gespräch wird von Gefühlen gesteuert - im Privaten wie im Beruf. Das Buch bietet leicht verständlich und praxisnah beschrieben Grundlagen für die Analyse von Emotionen. Es beschreibt Strategien zum Umgang mit eigenen Gefühlen und stellt Interventionsmöglichkeiten vor, die zur konstruktiven Konfliktlösung eingesetzt werden können. Alltagstaugliche Tools und Übungen dienen dem eigenen Training und erleichtern die praktische Umsetzung, egal ob eigene Zweifel oder der Druck eines Teams gemanagt werden wollen, ob in der Schule, im Kindergarten, in der Beratung, als Teamleitung oder im Betrieb.

B I B L I O G R A F I S C H E   A N G A B E N

Kernstock-Redl, Helga; Pall, Béa (2009). Gefühlsmanagement. Eigene und fremde Gefühle verstehen, nutzen und steuern: Konstruktiver Umgang mit Emotionen im Beruf, Team und Alltag. Ökotopia Verlag, 144 Seiten, 24,00 Euro 

Die neue Schlagfertigkeit – Das Prinzip Überraschung

Lange überlegen, nachdenklich grübeln und jedes Wort auf die Goldwaage legen ? immer auf der Hut vor einem Fehltritt. Kommen Sie so wirklich weiter? Oder geht es auch anders? Der Dipl. Psychologe Valentin Nowotny zeigt Ihnen acht Prinzipien der neuen Schlagfertigkeit, mit denen Sie schnell, überraschend und sympathisch zum Ziel kommen.

                                                                                                                                                      ‘Schweigend.’

» Jetzt lesen!


 

Was motiviert Mitarbeiter? Wertschätzende Führung!

M O T I V A T I O N   V O N   M I T A R B E I T E R N 

“Wie können Unternehmen Ihre Mitarbeiter motivieren?” war die zentrale Frage unserer Umfrage, die futureformat DGME im Frühjahr dieses Jahres durchgeführt haben. Fast jeder Zweite der 306 Befragten war der Auffassung, dass „wertschätzende Führung“ zu motivierten Mitarbeitern führt. Immerhin jeder Achte meinte, dass geeignete Coaching- und Trainingsangebote Mitarbeiter motivieren können.  

Zehn Prozent glauben, dass dies durch mehr Verantwortung für den Einzelnen ermöglicht werden kann. Neun Prozent der Befragten meinen, dass eine zusätzliche leistungsabhängige Vergütung motivierend ist, und knapp acht Prozent der Befragten sehen in der klaren Kommunikation von Unternehmenszielen den Schlüssel zur Mitarbeitermotivation.


E R G E B N I S T A B E L L E   U M F R A G E

Wie können Unternehmen Ihre Mitarbeiter motivieren?    
Coaching- und Trainingsangebote für die Mitarbeiter   12,42%
Mehr Verantwortung für den Einzelnen   10,13%
Arbeitsplatzgarantie/Arbeitsplatzsicherheit   3,59%
Zusätzliche leistungsabhängige Vergütung   9,15%
Zielvereinbarungsgespräche mit Mitarbeitern   3,92%
Großes Angebot von Snacks, Obst, Kaffee am Arbeitsplatz   1,31%
Wertschätzende Mitarbeiterführung   48,37%
Teamentwicklungsmaßnahmen (z.B. Outdoor)   1,96%
Klare Kommunikation von Unternehmenszielen   7,84%
Bei uns sind sowieso immer alle motiviert   1,31%

  Quelle: http://umfrage2.futureformat.de 

 
W A S   I S T   W E R T S C H Ä T Z E N D E   F Ü H R U N G ?

Was können wir hieraus lernen? Wertschätzende Führung ist offenbar ein Grundbedürfnis von Mitarbeitern, welches oft missachtet wird. Warum ist das so? Zum einen haben die wenigsten Führungskräfte “Führung” gelernt. Wie Mitarbeiter geführt werden, ist beispielsweise selten ein Bestandteil der akademischen Ausbildung im Studium. Zum anderen gelingt es Ihnen offenbar nicht, die Mitarbeiter so zu fordern und zu fördern, dass diese das als Wertschätzung erleben.  

Aber was bedeutet der Begriff “Wertschätzung”- ein Begriff, der immer geläufiger geworden ist – überhaupt? In aller Munde und doch häufig unverstanden. Wertschätzung ist nicht ein irgendwie geartetes “warmes” Gefühl, das im Gespräch “rüberkommt”. Wertschätzung hat, wie uns die genuine Wortbedeutung verrät, vor allem damit zu tun, Menschen in Ihren Werten zu verstehen. Das bedeutet auch, dass Führungskräfte alle Werte Ihrer Mitarbeiter kennen – also wissen, was ihm oder ihr wertvoll bzw. wichtig ist – und ihre Führung darauf abstimmen.

E C H T E   M O T I V A T I O N   K O M M T   V O N   I N N E N  

Daran krankt unsere Wirtschaft: “Ich oder du, der Mitarbeiter oder ich, die Führungskraft, nur einer kann gewinnen!” ist ein häufig verbreitetes Motto. Die Balance zu halten zwischen Zielen der Führungskraft und Zielen des Mitarbeiters, das ist die eigentliche Herausforderung, wenn Mitarbeiter nicht Dienst nach Vorschrift machen sollen. Intelligente Lösungen statt autoritäres Gehabe. Mehr Flexibilität wenn es darum geht, auch unterschiedliche Dinge unter einen Hut zu bringen.

Die Zeitschrift Harvard Business Manager hat in der Dezemberausgabe 2009 einen Beitrag über Motivatoren veröffentlicht. Laut der zugrunde liegenden Studie stehen die Faktoren Zufriedenheitsgefühl, Arbeitsklima und das eigenverantwortliche Handeln an vorderen Stellen in der Rangskala der Motivatoren. Zufriedenheit, eine gute Stimmung und Verantwortung für das eigene Handeln, das führt zu echter und nachhaltiger Motivation, zu einer Motivation, die von innen kommt.

Die neue Schlagfertigkeit – Das Prinzip Entschiedenheit

Die Schnellen überholen die Großen: wer flink, flexibel und wendig ist, kann häufig die Situation für sich entscheiden und gegenüber angeblichen Favoriten reüssieren. Nicht mit Kraft, sondern mit Technik. Der Dipl. Psychologe Valentin Nowotny zeigt Ihnen acht Prinzipien der neuen Schlagfertigkeit, mit denen Sie schnell, überraschend und sympathisch zum Ziel kommen. Heute: Das Prinzip Entschiedenheit

„ …bis später. Auf Wiedersehen!“

» Jetzt lesen!

|