Archive für November 2009
“Erfolgsfaktor Sinn” von Bernd Vonhoff & Gerald Reischl
28.11.2009 von futureformat DGME.
S I N N K U L T U R E N S C H A F F E N
Ein wichtiges Buch, ein Buch das es so noch nicht gibt. Ein Buch, das die Frage nach dem Sinn stellt, auch und gerade in Unternehmen. Ein Buch, das dazu anregt, ernsthaft über nachhaltige Sinnstrukturen in Unternehmen nachzudenken. Ein Buch, das die Fragen stellt, die sich viele nicht zu stellen fragen. Und ein Buch, welches uns verständlich macht, was Unternehmen anders machen, die ganz vorne liegen. Was können wir aus dem Buch herauslesen? Der Auftrag an jeden Einzelnen, an Führungskräfte und an das Managementteam wird künftig zu einem erheblichen Anteil auch darin bestehen, Sinnkulturen zu schaffen bzw. Rahmenbedingungen zu kreieren, in der möglichst viel Sinn für Mitarbeiter, Kunden und auch für die Gesellschaft entstehen kann. Das Schaffen von Sinnkulturen wird stärker in den Blickpunkt unternehmerischen Handelns rücken. Für diese nicht ganz einfache Aufgabe wird es in Zukunft auch entsprechende Beratungs- und Trainingsangebote geben, welche die Organisationen bei dieser Aufgabe unterstützen werden.
E R F O L G S F A K T O R S I N N
Wenn Sie keine Geldsorgen hätten, würden Sie dann Ihre aktuelle Arbeit kostenlos verrichten? Wenn ja, haben Sie wahrscheinlich genau das gefunden, was für Sie im Leben Sinn macht. Wenn nein, dann ist Ihr Gehalt ein »Schmerzensgeld«. Gesundheit, Glück, Zufriedenheit, Erfolg und Erfüllung im Job stehen auf der Wunschliste vieler Menschen ganz oben. Die Realität sieht leider oft anders aus. Der Sozialwissenschaftler Bernd Vonhoff und der Journalist Gerald Reischl erklären in ihrem Buch die Rahmenbedingungen für sinnvolle Arbeit vom Arbeitsumfeld bis zur Unternehmenskultur. Und sie zeigen, wie jeder Einzelne es schaffen kann, sich zu besinnen, also (wieder) Sinn in seiner Arbeit finden kann.
D I E A U T O R E N
Bernd Vonhoff, geboren 1959. Sozialwissenschaftler und Geschäftsführer einer Unternehmensberatung in Hamburg. Er analysiert seit über 20 Jahren Mitarbeiterkommunikation sowie Ursachen für Arbeitszufriedenheit in Unternehmen.
Gerald Reischl, geboren 1965. Studium der Publizistik und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Er ist seit 1992 Ressortleiter des »Kurier«, Hightech-Experte des ORF und Autor zahlreicher Sachbücher, u. a. »Die Google-Falle«.
E C K D A T E N
Vonhoff, Gernd & Reischl, Gerald (2009): Erfolgsfaktor Sinn: Die Entdeckung der Zufriedenheit. Wien: Carl Ueberreuter Verlag GmbH
ISBN-13: 978-3800074440, Preis: 19,90 EURO
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Die neue Schlagfertigkeit - Das Prinzip Wortwitz
26.11.2009 von futureformat DGME.
Bierernst auf vermeintliche Angriffe “Re-Agieren”: Mann gegen Mann, Frau gegen Frau, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ist das noch sinnvoll im 21. Jahrhundert? Oder geht es auch anders? Der Dipl. Psychologe Valentin Nowotny zeigt Ihnen acht Prinzipien der neuen Schlagfertigkeit, mit denen Sie schnell, überraschend und sympathisch zum Ziel kommen. Heute: Das Prinzip Wortwitz
’…, aber die Pulle ist leer’
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Eine gute Arbeitsplatz-Kultur steigert den Wert von Unternehmen
21.11.2009 von futureformat DGME.
Qualifizierte, engagierte Fachkräfte werden immer knapper. Mit einer guten Unternehmens- und Arbeitsplatz-Kultur sind sie jedoch zu halten bzw. zu gewinnen. Diese Kultur “stellt sich vor allem dann ein, wenn Teamgeist im Unternehmen aktiv gefördert wird, das Management hohe fachliche und ethische Standards vorlebt und viel Wert auf persönliche Wertschätzung der Mitarbeiter gelegt wird.”
S T U D I E
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Arbeitsgruppe “Great Place to Work”, veröffentlicht in Wirtschaftspsychologie 3/2009.“Ähnlich wie bereits die Pioniere unter den guten Arbeitgebern wie Bosch oder Krupp nicht in erster Linie aus Zuneigung zu ihren Arbeitern, sondern aus einer politischen und betriebswirtschaftlichen Motivation handelten, stehen auch moderne Ansätze des guten Arbeitgebers vor der Herausforderung, ob sich aus entsprechenden Unternehmenskulturen ein wirtschaftlicher Nutzen ergibt. Forschungen im Zusammenhang mit dem Great Place to Work Modell finden zumindest starke Korrelationen mit Unternehmenserfolg einerseits sowie Aspekten einer sehr positiven Arbeitsplatzkultur anderseits”, berichtet die Arbeitsgruppe.
E R G E B N I S S E
Bei den besten Arbeitgebern Deutschlands
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kommen 83% gern zum Betrieb
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ziehen 77% an einem Strang
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fühlen sich 76% als Person anerkannt
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nehmen 75% Interesse an der eigenen Person wahr
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sehen 73% ihre Arbeitsleistung respektiert
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erfreuen sich 71% besonderer Sozialleistungen
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sehen 69% ihre Bezahlung als angemessen an
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sehen sich 69% zu einer soliden Work-Life-Balance ermutigt
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registrieren 65% eine angemessene Beteiligung an den Gewinnen
F A Z I T
Diese Werte liegen in Unternehmen mit mittelmäßiger Kultur um 20 bis 30% niedriger. Die hohe Varianz belegt erneut, dass durch “weiche Faktoren” in großen Bereichen eine höhere Lebensqualität und Produktivität erzielbar wären, mit einer entsprechenden Wertsteigerung für die Unternehmen.
Q E L L E
Lorenz Fischer (Hrsg.): Organisationskultur und ´das gute Unternehmen´, Wirtschaftspsychologie 3/2009
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Die neue Schalgfertigkeit - Das Prinzip Integrität
19.11.2009 von futureformat DGME.
| Großmäulern paroli bieten, den “Gegner” niedermachen – Hauptsache als Gewinner hervorgehen. Doch ist diese aggressive Schlagfertigkeit noch zeitgemäß? Oder geht es auch anders? Der Dipl. Psychologe Valentin Nowotny zeigt Ihnen acht Prinzipien der neuen Schlagfertigkeit, mit denen Sie schnell, überraschend und sympathisch zum Ziel kommen. Heute: Das Prinzip Integrität „… dass Sie noch einmal in froher Erwartung sind“ |
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Das Buch-Highlight im Herbst 2009: Die neue Schlagfertigkeit
14.11.2009 von futureformat DGME.
Ob verbaler Angriff oder eine gemeine Frage – da kann es einem schon mal die Sprache verschlagen. Und die passende Antwort hat man meist dann parat, wenn alles gelaufen ist. Doch das muss nicht sein, denn Schlagfertigkeit lässt sich lernen. Der Dipl.-Psychologe Valentin Nowotny zeigt in seinem neuen Trainingsbuch anhand vieler prominenter Beispiele, wie man seine persönliche Schlagfertigkeit kultivieren kann und wie sich dies im täglichen Leben anwenden lässt.
B U C H - T I T E L
Die neue Schlagfertigkeit:
Schnell, überraschend und sympathisch.
Was Sie von Obama, Merkel, Klitschko & Co. lernen können
Autor: Valentin Nowotny
Verlag: BusinessVillage
Umfang: 332 Seiten
ISBN: 3938358971
Preis: 24,80 Euro
Die neue Schlagfertigkeit ist gestaltend, bewahrt die eigene Integrität, ist gut dosiert und verzichtet gänzlich auf das Gewinnen um jeden Preis, das Bloßstellen und das Verletzen. Schnell, überraschend und sympathisch übernimmt sie Verantwortung für sich und andere und verfehlt dennoch nicht ihr Ziel.
Der Autor hat mehr als 800 Textpassagen der letzten Jahre aus Presseorganen wie „Die Welt“ und „Die Zeit“ analysiert, in denen das Wort „Schlagfertigkeit“ bzw. „schlagfertig“ explizit von Journalisten verwendet wurde. Herauskristallisiert haben sich dabei acht Prinzipien der Schlagfertigkeit. Anschaulich und praxisorientiert illustriert Valentin Nowotny diese acht Prinzipien und untermauert sie mit amüsanten Beispielen und Übungen.
Herausgekommen ist vor allem aber ein Trainingsbuch, das die persönliche Fähigkeit stärkt, schlagfertig zu reagieren und einen eigenen erfolgreichen Stil in Sachen Schlagfertigkeit zu entwickeln, so wie es uns die Größen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Medien tagtäglich vormachen.
W E I T E R E I N F O S
Hier finden Sie weitergehende Informationen zum Buch “Die neue Schlagfertigkeit”: http://dns.futureformat.de
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Aktives Zuhören und Win-Win-Lösungen sind Erfolgsfaktoren in einer Verhandlung
7.11.2009 von futureformat DGME.
futureformat DGME hat in der Zeit von 29. September bis 26. Oktober 2009 eine Online-Umfrage zu den Erfolgsfaktoren in der Verhandlungsführung durchgeführt. 340 Teilnehmer haben sich an der Umfrage beteiligt, insgesamt standen 25 Aspekte zur Wahl. Für knapp zwanzig Prozent der Teilnehmenden stand aktives und aufmerksames Zuhören an erster Stelle (18,24 %).
An zweiter Stelle rangierte das Verfolgen von Win-Win-Lösungen (12,35 %). Mit deutlichem Abstand folgten dann eine solide Vorbereitung (8,82 %), eine durchdachte Strategie (7,06 %), die zutreffende Einschätzung des Gegenüber (6,18 %) sowie die überzeugende Argumentation (5,29 %). Den siebten Rang teilen sich die Aspekte Ergebnisorientierung sowie Respekt und Fingerspitzengefühl (jeweils 5 %).
E R G E B N I S – Ü B E R S I C H T
Worauf kommt es in Verhandlungssituationen an?
(340 Teilnehmer , 1 Stimme pro TN):
1. Aktives und aufmerksames Zuhören 18,24%
2. Verfolgen von Win-Win-Lösungen 12,35%
3. Eine solide Vorbereitung 8,82%
4. Eine durchdachte Strategie 7,06 %
5. Das Gegenüber einschätzen können 6,18%
6. Überzeugende Argumentation 5,29%
7. Ergebnisorientierung 5,00%
7. Respekt und Fingerspitzengefühl 5,00%
Weitere Details zur Umfrage: http://umfrage5.futureformat.de
F A Z I T
Zusammenfassend sind die folgenden Schlüsselfähigkeiten für erfolgreiches Verhandeln zu identifizieren:
(1) Zunächst muss die Grundhaltung einer Win-Win-Lösung mit einer soliden Vorbereitung und einer durchdachten Strategie verbunden werden.
(2) Dann geht es vor allem darum, das Gegenüber schnell zutreffend einzuschätzen. Die Bedürfnisse des Verhandlungspartners lassen sich mit aktivem und aufmerksamem Zuhören erkennen und mit einer überzeugenden Argumentation kann das Gegenüber von dem Wert des eigenen Angebots überzeugt werden.
(3) Eine klare Orientierung am Ergebnis schafft schließlich die Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss einer Verhandlung. Damit unterstützt das Ergebnis dieser Umfrage das von futureformat DGME entwickelte „ZESAA-Verhandlungsmodell”, welches das Fundament der Verhandlungstrainings von futureformat DGME darstellt.
I N F O S Z U M Z E S A A – M O D E L L
Anbuhl, Silke & Nowotny, Valentin (2009). Rhetorik als Erfolgsfaktor in der Verhandlungsführung: Das ZESAA-Verhandlungsmodell. In Berater Guide. Das Jahrbuch für Beratung und Management 2010. Düsseldorf: Corporate Publishing Service. Im Druck.
Siehe auch http://buchbeitraege.futureformat.de
Geschrieben in Rhetorik, Studien, BesserVerhandeln, futureformat DGME | Drucken | Keine Kommentare »